Direkt zum Inhalt

Kompositionsaufträge an Hilda Paredes und Alex Paxton

Loadbang, New York City (US)

Hypo/Hyper, bringt die Extreme musikalischer kinetischer Energie in einem Konzerterlebnis zusammen. Das Projekt des Ensemble Loadbang will dem Publikum bewusst machen, wie der Körper auf extreme Texturen reagiert, indem statische Musik dichten, unermüdlichen Werken gegenübergestellt wird.

Ziel ist es, die Art und Weise aufzudecken, wie bestimmte Musik die Erfahrung des Hörens als physische und psychologische Aktivität formt, und Ähnlichkeiten in den beiden Ansätzen zu entdecken, die nur durch die Koexistenz enthüllt werden können. Dazu entstehen zwei neue Auftragswerke von Alex Paxton (*1990) und Hilda Paredes (*1957), die von der Ernst von Siemens Musikstiftung ermöglicht werden. Die Werke erweitern die Vorstellung davon, was Hyperaktivität bedeutet.

Paxtons Musik schöpft ihre Virtuosität und Ausgelassenheit aus einem seltsamen, mediengesättigten Hedonismus; seine Erfahrungen als Grundschullehrer lehrten ihn die Freuden des kindlichen Musizierens, und seine Werke spiegeln ein ständiges Streben nach Zuckerrausch, Geisterstunde und Sandkastenzeit wider. 

Das Publikum hört in dichter Folge Werke, die zwar oberflächlich betrachtet Ähnlichkeiten aufweisen, unter der Oberfläche jedoch nach völlig unterschiedlichen Strömungen funktionieren. Subtilitäten, Nuancen und Abstufungen zwischen den Ansätzen werden allmählich aufgedeckt. Letztendlich fokussiert Hypo/Hyper das Konzerterlebnis auf die Fähigkeit des Zuhörens selbst und enthüllt, wie wir zuhören, wie verschiedene Musiken darum bitten, gehört zu werden, wie das Nebeneinander die körperliche Erfahrung des Zuhörens formt und wie Körper in einem Raum der Gemeinschaft gemeinsam atmen und sich durch die Zeit bewegen.

Weitere Informationen:
loadbang.com

Termine

15. April 2024
Roulette, New York City

15. Juni 2024
Longy School of Music, Cambridge (US)

8. Dezember 2024
Int-Act Festival, Bangkok