Fotos:
Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ | Bertram Kober
Hochschule für Musik Mainz | Wolfgang Silveri
Anton Bruckner Privatuniversität | Simon Bauer
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien | Stephan Polzer
Hochschule für Künste Bremen, Dechanatstrasse

 

 

Studierenden-Sonderförderung

Die Ernst von Siemens Musikstiftung hat auf die Corona-Pandemie und die dadurch entstandene prekäre Situation für viele Studierende mit einer einmaligen Sonderförderung reagiert. Um in Not geratenen Musikstudierenden an 43 Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz unmittelbar und unbürokratisch zu helfen, richtete der Stiftungsrat im Mai 2020 spontan einen Hilfsfond in Höhe von zwei Millionen Euro ein. Die Ernst von Siemens Musikstiftung abeitet hier eng mit den Musikhochschulen zusammen, die die Vergabe der Gelder an ihre Studierenden nach Bedürftigkeit organisieren. Anträge können ausschließlich bei den jeweiligen Hochschulen direkt und nicht bei der Ernst von Siemens Musikstiftung gestellt werden.

„Unsere Studierenden, die aus aller Welt zu uns kommen, leiden sehr unter der Corona-Pandemie. Sie bilden eine wichtige Säule für das kulturelle und soziale Leben in unserer Region. Durch die weitgehende Einstellung des gesellschaftlichen Lebens sind ihre Verdienstmöglichkeiten aktuell weggebrochen. Mit Ihrer Unterstützung können wir den in Not geratenen Studierenden helfen.“

Dankesbrief der Folkwang Universität der Künste Essen, Deutschland, vom 18. Juni 2020

 

„Ihre Solidarität für die Studentinnen und Studenten ist mehr als der finanzielle Zuschuss in dieser schweren Zeit – Ihre großzügige Geste ist für uns auch Ausdruck von Wertschätzung für die Künste und ihre Relevanz für eine starke, pluralistische Gesellschaft.“

E-Mail der Hochschule der Künste Bremen, Deutschland, vom 23. Juni 2020

 

„Insbesondere für Studierende der Musik sind die Auswirkungen der Corona-Krise direkt spürbar, da die meisten Nebenjobs zur Finanzierung von Studium und Lebensunterhalt weggebrochen sind. Wir gehen davon aus, dass sich die Situation nicht so schnell normalisieren wird, wie wir alle uns dies wünschen würden. Ihre wertvolle finanzielle Unterstützung trägt massgeblich dazu bei, dass wir unser Nothilfe-Angebot weiterführen können. Danke für Ihre Grosszügigkeit.“

Dankesbrief der Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz, vom 1. Juli 2020

 

„Sowohl die armenische Sopranistin Mariam Aloyan, der indische Bariton Frazan Kotwal als auch die deutsche Fagottistin Theresia Schmalian sind allein durch die vielfältige Konzert- und Kulturszene in Stuttgart und in der Region sehr gut eingebunden und vernetzt. Durch die Absage aller Konzertveranstaltungen, die sich ja nicht auf den Zeitraum der letzten drei Monate beschränkt, sondern auch für die kommenden Monate auswirken wird, fehlt die Grundlage für die Bewältigung der Lebenshaltungskosten. ‚Als einziger indischer Student an der HMDK ist es nicht nur schwierig, sondern fast unmöglich in Stuttgart zu leben. Ich bin so dankbar, dass ich diese Nothilfe erhalten habe‘, so der Bariton Frazan Kotwal. Stellvertretend sind alle drei Studierenden für das Hilfsprogramm der Ernst von Siemens Stiftung und der Gesellschaft der Freunde dankbar, sodass zumindest die Miet- und Lebenshaltungskosten für einen gewissen Zeitraum finanziert sind.“

Pressemitteilung der Hochschule für Musik und Darstellende Künste Stuttgart vom Juli 2020