Das LSO ist seit der Eröffnung des Zentrums im Jahr 1982 das Resident Orchestra im Barbican Centre in der Londoner City. Jedes Jahr finden dort 70 Konzerte und weltweit über 50 statt. Das LSO gibt auch Konzerte und Workshops im LSO St Luke im Rahmen seines Pionierprogramms für Gemeinschafts- und Bildungsprogramme, LSO Discovery, das zu den ersten in Großbritannien gehörte. Ein Großteil der Arbeit von LSO Discovery wird digital erfasst und verbreitet, sodass Enthusiasten, Schüler und Lehrer aus der ganzen Welt von den Aktivitäten profitieren können.

Von der künstlerischen Exzellenz auf der Bühne, in Aufnahmen und im Film bis hin zu seinem weltweit führenden Musikpädagogik- und Gemeinschafts­programm ist das London Symphony Orchestra bestrebt, so vielen Menschen wie möglich großartige Musik zu bringen. Das 1904 gegründete LSO war eines der ersten selbstverwalteten Orchester, das auf den Werten der Partnerschaft und des künstlerischen Eigentums aufbaute. Dieser Unter­nehmer­geist setzt sich auch heute fort.

Tarkövi ist Dozent der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker und gibt überdies weltweit Meisterkurse. Seit 2018 ist er Professor für Trompete an der Universität der Künste Berlin.

1999 wechselte er in gleicher Position zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Seit 2004 ist Gábor Tarkövi Solotrompeter der Berliner Philharmoniker. Neben seiner Tätigkeit im Orchester gilt Tarkövis Leidenschaft der Kammermusik. Er ist Mitglied des österreichischen Blechbläser­ensembles Pro Brass sowie der Austrian Brass Connection und des neu gegründeten Wien-Berlin Brass Quintetts sowie des Berlin Philharmonic Brass Trios. Darüber hinaus ist er ein weltweit gefragter Solist und tritt regelmäßig in Europa, den USA und Asien auf. Als Solist spielt er mit namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Kammer­orchester des Bayerischen Rundfunks, dem China Philharmonic Orchestra, dem New Japan Philharmonic und dem Bach Collegium München.

Gábor Tarkövi wurde 1969 in Esztergom, Ungarn, geboren und stammt aus einer Musikerfamilie. Ersten Trompetenunterricht erhielt er im Alter von 9 Jahren bei seinem Vater. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums der Stadt Gyűr, wechselte er 1987 an die Pädagogische Hochschule Franz Liszt in Budapest, wo er bei György Geiger studierte. Ab 1990 setzte er sein Studium an der Musikakademie Franz Liszt in Budapest bei Frigyes Varasdy fort. Wichtige musikalische Impulse erhielt er nach seinem Studium in Budapest von György Kurtág und Hans Gansch. Erste Engagements als stellvertretender Solotrompeter führten ihn 1991 an die Württembergische Philharmonie Reutlingen sowie 1994 als Solotrompeter zum Berliner Sinfonie-Orchester (heutiges Konzerthausorchester).

Zu seinen viel beachteten Soloauftritten zählen die Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele 2012 in London wie auch die Eröffnungszeremonie der Paralympics. Noch vor Abschluss seiner Studien, 2009 wurde er im Alter von 21 Jahren zum Solotrompeter des London Symphony Orchestra ernannt. Trotz seiner Orchesterverpflichtungen pflegt Philipp Cobb weiterhin sein Interesse für Blasmusik und betätigt sich aktiv in neugegründeten Formationen.

Er ist vierfacher Gewinner des Harry Mortimer Solisten Wettbewerbs. Anlässlich des renommierten Wettbewerbs Maurice André wurde er 2006 als vielversprechendster Trompeter ausgezeichnet und erhielt 2008 an der Akademie für Blasmusik des London Symphony Orchestra den Candide Award.

Philip Cobb stammt aus einer Familie, die seit Generationen eng mit dem Musizieren der Heilsarmee verbunden ist. In diesem Rahmen trat er bereits in jungen Jahren regelmäßig als Solist auf. Später studierte er an der Guildhall School of Music and Drama bei Paul Beniston und Alison Balsom. Während seines Studiums musizierte er als erster Trompeter mit dem Europäischen Jugendorchester und begann mit Berufsorchestern wie London Philharmonic Orchestra, London Chamber und  BBC Symphony Orchestra zusammenzuarbeiten.

Pages